Da sind wir wieder!
Aus Luederitz hatten wir euch ja schon ein wenig geschrieben. Ein weiteres Highlight war die Sichtung einiger Robben und Delphine direkt vor unserem Zeltplatz. An dieser Stelle vielen vielen Dank an Tinas Grosseltern fuer das Fernglas. Ohne dieses geniale Geschenk haetten wir schon so manches mal nur von kleine Flecken am Horizont berichten koennen.
Die naechste Etappe viel sehr kurz aus, war aber trotzdem erlebnisreich. Von unzaehligen Springboecken, die direkt vor unserem Wagen her liefen, ueber Zebras bis hin zu ein paar Oryxantilopen war so ziemlich alles dabei.
Da wir schon mittags in Sesriem auf dem Campingplatz angekommen sind und es hier zur Abwechslung mal richtig heiss war, haben wir uns direkt im Pool abgekuehlt. Am Nachmittag sind wir zum Sesriem Canyon gefahren und haben uns dort ein wenig umgeschaut. Und weil wir immer noch ein wenig Zeit hatten bis die Tore des Nationalparks geschlossen wurden, haben wir uns auf die erste kleine Duenenwanderung begeben. Einfach unglaublich wie riesig diese Sandberge sind. Und das beste: so spaet Abends sind kaum andere Touristen unterwegs. Die sitzen alle schon an der Bar und trinken ihr Windhoek Lager :). Wir haben uns Abends dazu gesellt um unser erstes Springbock Steak zu essen.
Am naechsten Tag hiess es dann um 5 Uhr aufstehen, das Lager abbrechen und im ersten Morgengrauen durch die Tore des Nationalparks in die Wueste. Mit der Duene 45 haben wir uns gar nicht aufgehalten, sondern sind direkt zum Sossusvlei gefahren. Die letzten 5 km wurde dann wieder auf 4×4 umgeschaltet und es ging ueber reine Sandpisten im Schneckentempo zum Ziel. Dort angekommen, wir hatten kaum zu Hoffen gewagt, fuehrte das Vlei sogar Wasser. Durch die extrem starken Niederschlaege dieses Jahr sehen wir ein ganz anderes Namibia als viele andere Urlauber (kurze Info: gestern haben wir erfahren, dass es dieses Jahr soviel geregnet hat wie zuletzt 1973!!!).
Auf dem Rueckweg vom Sossusvlei sind wir noch auf einen ca. 1 km Marsch durch die Wueste zum Dead Vlei aufgebrochen. Hier kommt schon seid Jahrhunderten kein Wasser mehr hin, da kann es noch so viel regnen. Die Baeume hat es mehr oder weniger mumifiziert und geben ein spektakulaeres Bild ab.
Tina hat dann zum ersten Mal das Steuer uebernommen und hat uns sicher zurueck zum Campingplatz gebracht. Eine Dusche hat geholfen uns von dem Sand der Namib zu befreien. Die naechste Etappe mit dem Auto nach Swakopmund verbuchen wir mal unter dem Stichwort ‘Transferroute’. Irgendwie waren wir beide nach dem fruehen aufstehen und der Tour durch die Wueste nicht mehr ganz fit. Hinzu kam, dass die Landschaft zwar immer noch beeindruckend war, aber doch sehr an das Allgaeu erinnerte :). Nur viel groesser und weiter. Unterbrochen wurde die Monotonie durch eine Herde Paviane, die direkt an unserem Auto vorbei gezogen sind.
In Swakopmund angekommen, haben wir uns den Luxus eines richtigen Betts gegoennt. Die Betreiberin des Hostels ist eine wahre Seele und kuemmert sich ruehrend um alle Backpacker. Heute erkunden wir Swakopmund um morgen, nachdem wir mit dem Kajak auf Robbenjagd gehen (natuerlich nur mit der Kamera), wieder ins Auto zu steigen und weitere fantastische Flecken Erde zu entdecken.
P.S. Fotos werden wir leider erst nach unserem Urlaub nachliefern. Das ist einfach zu umstaendlich hier in den Internetcafes die Fotos hochzuladen.
P.P.S.: Swakopmund ist frei von Armoured Ground Crickets ;).