Aug 18 2009

Zurück in Wesenberg

Gestern sind wir über die Svhwanen-Havel zurück nach Wesenberg und haben Bernd das Boot an der Kanumühle abgegeben. Nach einer letzten Nacht im Zelt haben wir heute morgen unsere Rucksäcke gepackt und sitzen jetzt am Bahnhof. Ach ja, am Vortag ein Taxi zu bestellen reicht anscheined auch nicht aus. Leider waren wieder beide Taxen ausgebucht und so mussten wir unser Gepäck wieder zu Fuß schleppen. Wenn alles gut geht sind wir heute Abend um 19 Uhr wieder zurück in Düsseldorf. Wir freuen uns schon total auf die erste Nacht im eigenen Bett.

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Aug 15 2009

Ab durch die Schleuse

Jetzt da wir so langsam richtig eingespielt sind und wir innerhalb einer Stunde unser Lager auf und ab bauen können, neigt sich unser Urlaub dem Ende zu. Von der Kanustation Mirow sind wir gestern weiter Richtung Süden zum Labussee. Auf dem Campingplatz Biber-Tours haben wir für eine Nacht unser Zelt aufgeschlagen. Auf dem Weg dort hin mussten wir zum ersten Mal durch eine Schleuse. Als erfahrene Kanuten war aber auch das kein Problem.

Heute Morgen ging es dann weiter über den Rätzsee zum Gobenowsee. Das Zelt steht jetzt, wie könnte es anders sein, auf dem Campingplatz am Gobenowsee. Wetter technisch gab es heute gar nichts zu meckern. Bei strahlendem Sonnenschein und kaum einem Lüftchen konnten wir unsere Tour voll genießen. Übermorgen müssen wir Bernd das Boot wieder zurück geben. Mal sehen was wir bis dahin noch unternehmen.

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Aug 13 2009

Vom Leppinsee zur Kanustation Mirow

Gestern sind wir bei bewölktem Wetter Richtung Süden zum Mirower See gepadelt und haben unser Lager auf dem Campingplatz der Kanustation Mirow aufgeschlagen. In Ermangelung von seltenen Tieren, die sich fotografieren lassen wollten, hat Tina unzählige Bilder von äußerst seltenen Stockenten geschossen. Zum Glück haben wir dann aber doch noch den einen oder anderen Seeadler gesehen. Nachdem das Zelt aufgebaut war sind wir noch mal los gepadelt und haben den nächsten Supermarkt geplündert. Das erbeutete Fleisch wurde dann abends auf dem Grill geopfert. Zur Unterhaltung der Gäste gabs dann am Strand noch ein Puppenspiel und ein Artist. Beim zweiteren wurden Tina und ich unfreiwillig Teil der Show. Wärend es bei mir nur zum Handlanger fürs halten der Fackeln und des Einrads gereicht hat, kam Tina die Ehre zu die schwebende Jungfrau zu spielen die am Ende zersägt werden sollte. Das ganze scheiterte daran das Tina keine Jungfrau sondern Fische ist ;-)

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Auf jeden Fall sind wir hier auf dem Campingplatz jetzt bekannt wie bunte Hunde.

Der Tag heute stand ganz im Zeichen des ausruhens. Lange schlafen, gemütlich Frühstücken und dann den Rest des Tages am See liegen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Jetzt gibts noch lecker Essen und morgen wird wieder gepadelt.

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Aug 11 2009

Jamelsee über Käbelicksee zum Leppinsee

In den letzten drei Tagen haben wir ein paar Kilometer zurück gelegt. Nachdem wir am Sonntag vom Jamelsee aufgebrochen sind, sind wir der Havel Richtung Norden zum Käbelicksee gefolgt. Auf dem Campingplatz der Naturfreunde schlugen wir unser Lager auf und haben uns den nächsten Tag erstmal eine Auszeit vom padeln genommen. Den ganzen Tag rum gammeln hat auch etwas für sich. Schon Mittags ein kühles Bier und immer wieder mal im herlich erfrischendem See schwimmen rundet das ganze Bilde ab.

Nach einer verregneten und windigen Nacht wurden dann heute morgen das Lager erneut für die nächste Etappe abgebrochen und auf Bernd das Boot verladen. Im Vergleich zu den vergangenen Tagen war es heute nicht so sonnig und wir konnten die Sonnenhüte in denn wasserdichten Packsäcken lassen. Highlight heute war definitiv das übersetzen mit der Pferdekutsche von einem See zum nächsten. Eine Stunde in der Kutsche, gezogen von zwei gewaltigen Kaltblütern, die Landschaft genießen; einfach genial. Dabei ist uns aufgefallen, dass wir diesen Urlaub noch nicht ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor verwendet haben. Am Ziel angekommen waren es nur noch ein paar Padelschläge bis zum heutigen Ziel – der Campingplatz am Leppinsee. Das Zelt war schnell aufgebaut, die erste Flasche Bier geöffnet und das Essen zubereitet. Mein neues Tarp hatte beim anschließendem Regenschauer seinen Auftritt. Fast trocken konnten wir gelassen darunter sitzen und dem Regen zuschauen.

Diesen ganzen Krempel vepacken wir übrigens jedes Mal in und auf Bernd das Boot.
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Aug 08 2009

Vom Labussee zum Jamelsee

Heute haben wir die zweite Etappe unserer Tour in Angriff genommen. Nachdem uns die Sonne schon um kurz nach Acht aus dem Zelt getrieben hatte, gab es ein kuzes Frühstück. Anschließend musste wieder alles wasserdicht verpackt werden und schon ging es wieder los. Die erste Station war eine Schleuse an der wir unser Kajak mit einer Lore transportieren mussten. Mit kräftigen Padelschlägen haben wir den Useriner See überquert um dann über total schöne kleine Kanäle unserem Ziel immer näher zu kommen. Nach einer kurzen Rast mit Kuchen und Radler waren es dann auch nur noch wenige Kilometer bis zu unserem Ziel, dem Campingplatz zum Hexenwäldchen am Jamelsee. Unser Zelt steht direkt am Ufer, gleich gibts lecker Essen und die Hängematte hat auch ihren Platz gefunden.
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Aug 07 2009

Von Wesenberg zum Labussee

Heute haben wir die ersten Kilometer mit dem Kajak zurück gelegt. Aber erst mal von Anfang an. Die gestriege Anreise mit der Bahn war total unkomplitziert. Erst mit dem ICE von Düsseldorf nach Berlin Hbf und dann mit dem RE nach Neu-Strelitz. Dann noch ein kurzes Stück mit der Ostdeutschen-Bahn nach Wesenberg. Leider fahren dort die Busse nur bis 15 Uhr und die zwei vorhandenen Taxen waren unterwegs. Also blieb uns nur unsere Rucksäcke mit den gefühlten 100 kg Gepäck zu schultern und die 1,5 km zu Fuß zu laufen. Endlich angekommen noch schnell das Zelt aufgebaut, was gegessen und den Abend am Lagerfeuer ausklingen lassen.

Den Tag heute sind wir ganz langsam angegangen. Frühstück, einkaufen, Sachen packen und dann das Kajak beladen. Um kurz nach zwei konnten wir dann los. um 17 Uhr habben wir dann unser Lager amGroßen Labussee aufgeschlagen. Den Weg über Seen und Kanäle haben wir gemütlich hinter uns gebracht und sind total begeistert von der Stille die herrscht wenn mal kein Motorboot an einem vorbei fährt. Demnächst gibts mehr.
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Jul 19 2009

Bloggen mit dem Handy

Wie man vielleicht schon erkennen kann, möchte ich diesen Blog unter anderem auch als Reisetagebuch verwenden. Nicht überall wo man gerade unterwegs ist, steht einem ein Internet-Cafe zur Verfügung bzw.  für einen kurzen Beitrag lohnt sich der Gang zu einem solchen meistens nicht.  Deswegen hab ich mich in den letzten Tagen ein wenig mit der Frage beschäftigt, wie man am unkompliziertesten mit dem Handy und WordPress bloggen kann.

Zum einen ist da die Email Variante, die WordPress von sich aus direkt mit liefert. Einfach ein geheimes Email-Konto anlegen und schon kann es los gehen. Allein dieser Punkt stört  mich schon ein wenig. Gelangt die Email-Adresse, warum auch immer, in die falschen Hände, kann jeder, dem die Adresse bekannt ist, ohne weiteres eigene Einträge auf meinem Blog veröffentlichen. Ein weiterer Punkt ist die fehlende Formatierung (und wie sieht es überhaupt mit Bildern im Beitrag aus??? Schreibt mir wenn Ihr Tipps o.ä. für mich habt).

Also habe ich mich ein wenig im Netz nach weiteren Möglichkeiten, die das Mobile Bloggen erleichtern, umgeschaut. Ein Tipp den ich bekommen habe, war das Plugin WPtouch. Ein paar kleine Tests haben ergeben, dass

  1. das Plugin zunächst Handys mit SymbianOS völlig ignoriert (nach einer kleineren Anpassungen im PHP-Code ist das aber auch Geschichte)
  2. die Darstellung des Blog-Frontends sehr gut für Handy-Browser optimiert ist (zumindest beim mir)
  3. leider das Backend nicht mit optimiert wurde, und so keine Erleichterung beim schreiben eines Betrags bringt.

Ein weiteres Plugin MobilePress verrichtet auf den ersten Blick seine Arbeit ähnlich wie das oben genannte.

Als nächste werde ich mich deswegen auf Wavelog stürzen. Eine kleine Anwendung speziell für Symbian Smartphones. Ich werde demnächst hier über meine Erfahrungen berichten und vielleicht den einen oder anderen Probe-Post mit meinem Handy veröffentlichen ;-)

Wer weitere Tipps für mich hat darf diese hier gerne posten. Ich bin über jeden Hinweis dankbar.

[Update] So, jetzt habe ich mich doch mehr mit dem Thema befasst als ich eigentlich wollte. Wie versprochen hier ein kurzes Update:
Die in den oben genannten WordPress Plugins eignen sich super um seinen Blog mit wenigen Handgriffen für Mobile Clients zu optimieren. Leider hilft das dem mobilen Blogger selber wenig, da der Admin-Bereich nicht mit optimiert wird.
Um den Admin-Bereich für die Anzeige auf einem mobilen Client herzurichten habe ich das Plugin WPhone ausprobiert. Nach der Installation erscheint unter dem Anmeldeformular zum Blog-Admin-Bereich eine Checkbox. Wählt man diese aus, wird der komplette Adminbereich so dargestellt, dass man alle Funktionen bequem über den mobilen Browser verwenden kann.
Um aber seine Beiträge komplett offline auf seinem Smartphone schreiben zu können, kommt man nicht drum herum eine kleine Application auf diesem zu installieren. Ich habe drei getestet:

  1. Wavelog – kostenpflichtig (16,50 $) kann aber 30 Tage mit eingeschränkten Funktionen getestet werden,  konnte leider mit meinem N97 keine Bilder und Videos einbinden, das schreiben reiner Textbeiträge hat super funktioniert.
  2. mopress – Open Source, aus meiner Sicht sehr komfortabel mit zahlreichen Funktionen, leider hatte ich auch hier Probleme mit den Funktionen auf meinem N97, wird aber ständig weiterentwickelt und vielleicht werden demnächst auch TouchScreen Displays fehlerfrei unterstützt.
  3. Wordmobi – kostenlos, bringt Funktionen zum erstellen neuer und zum ändern vorhandener Posts mit, Bilder können direkt vom Handy in den jeweiligen Post eingebunden werde, unkomplizierte Bedienung und das Beste, es funktioniert auf meinem N97 ;-).

So, das war zunächst alles von mir zu diesem Thema. Werde das ganze während meines nächsten Urlaubs ausgiebig testen. Vielleicht gibt der eine oder andere ja seinen Kommentar dazu ab.

Jul 04 2009

Summer Jam 2009

GrillgutEs ist schon eine super Sache, dass ein Festival auch mal in unserer direkten Umgebung statt findet. Selbstverständlich also, dass ich mich nach der Arbeit mit ein paar Bier und Grillgut auf den Weg zum Fühlinger See gemacht habe. In Ermangelung eines Tickets habe ich es mir dann abseits des Festivalgeländes gemütlich gemacht. Auch aus der Ferne sorgten die Auftritte von Patrice und Jan Delay für ordentlich Stimmung. Der Wettergott hatte ein Einsehen und so stand einer lauen Sommernacht mit guter Musik nichts im Weg.

Fazit: Wenn das Summer Jam Festival im nächsten Jahr den Fühlinger See in eine gute Laune Zone verwandelt, packt eure Sachen, macht auch auf die Socken und feiert mit.

Jul 01 2009

Reisen mit dem Rucksack

Mit dem Rucksack auf Reisen zu sein und Urlaub zu machen ist manchmal ganz schön abenteuerlich. Aber genau das macht es für viele so reizvoll. Einfach ein paar Klamotten einpacken und sich auf den Weg machen.

Meinen ersten Trekkingrucksack hab ich mit ca. 14 – 15 Jahren bekommen. Ein altes Teil das mein Onkel auf  zahlreichen Reisen ziemlich zugerichtet hatte. Das außen liegende Alu-Gestell war gebrochen. Das Gewebe an einigen Stellen durch gescheuert, und das Tragessystem hatte den Namen eigentlich nicht verdient ;-). Ich habe trotzdem, zusammen mit meinem alten Herrn, den Rucksack wieder zusammen geflickt… und nicht weiter benutzt. Erst als ich nicht mehr mit meinen Eltern, und somit mit dem Auto, in den Urlaub gefahren bin, wurde der Trekkingrucksack für mich wieder interessant.

Es hat aber dann doch noch bis zum Beginn meines Studiums gedauert, bis ich mir wieder einen richtigen Trekkingrucksack zugelegt habe. Der hat mich dann auf vielen Reisen quer durch Deutschland und Europa begleitet. Die weiteste Reise mit dem guten Stück war dann mein Trip nach Australien. Drei Monate, mit meiner Freundin und einem Freund haben wir die australische Ostküste als Backpacker unsicher gemacht.

Vor kurzem gab es dann einen neuen Rucksack und ein neues Zelt. Dadurch wurde auch die Marschrichtung für die nächsten Jahre festgelegt. Anstatt auf Pauschalreisen zu setzen werde ich auch in der nächsten Zeit als Backpacker unterwegs sein.

Diesen Blog habe ich ins Leben gerufen um zum einen für mich meine Erlebnisse in Form von Reiseberichten festzuhalten, und zum anderen um evtl. dem einen oder anderen Leser ein paar Anhaltspunkte, Ideen und Tipps für den eigenen Rucksack Tripp zu geben. Was sonst hier noch zu lesen sein wird bleibt abzuwarten.

Mai 28 2007

Das Ende einer ziemlich genialen Reise

Nachdem ich nun wieder in Deutschland angekommen bin, mich ausgeschlafen hab und mich in einer erste Rundreise bei der engsten Verwandtschaft gemeldet hab wurde dann als nächstes der Computer wieder aufgebaut. Endlich wieder Internet ;-). Ich werde es Tina gleich tun und diesen Abschnitt in meinem Blog, und leider damit auch meinen Trip nach Australien, mit diesem Eintrag abschließen. Mein Flug von Sydney über Singapur nach Frankfurt ging ohne Probleme über die Bühne. Hab die meiste Zeit damit verbracht ein paar der neuesten Filme anzuschauen oder die winzigen Essensrationen im Flieger zu verschlingen. Am Freitag bin ich dann um 7 Uhr morgens, nach insgesamt 18 Stunden Flug, in Frankfurt gelandet. Nach weiteren 4,5 Stunden im Zug bin ich dann auch zuhause angekommen. Ist schon schön wieder hier zu sein. Nachdem ich aber Florians neueste Einträge gelesen hab, packt mich aber schon wieder das Fernweh ;-). Na ja, jetzt erst mal das Leben hier in Deutschland auf die Reihe bekommen und ein paar Leute besuchen. Also wer exklusiv, live und in Farbe hören will was ich so erlebt hab kann mich ja mal einladen *g*. Jetzt werde ich erst mal die zig tausend Bildern auf ein erträgliches Maß komprimieren und ne kleine Diashow erstellen. Erzählen kann ich viel, Bilder sind aber besser.

@ Flo: Tja Junge Vatter, wünsche viel Spaß beim arbeiten und mach mich weiter neidisch mit deinen Blogeinträgen. Hoffe du kannst trotz Arbeit deinen Geburtstag ein wenig genießen. Und die Idee nach Fidschi zu fliegen lässt mir keine Ruhe ;-). Also, halt die Ohren steif und bis die Tage. Cya mate.