Nachdem wir in Noosa Heads uns ein paar Tage erholt haben, sind wir hoch nach Rainbow Beach. Der Strand war super und hatte wirklich ein ganzes Spektrum an Farben zu bieten. Leider ist uns mal wieder auf dem Weg dorthin ein Reifen um die Ohren geflogen bzw. die Lauffläche hat sich wieder gelöst. Irgendwie muss das hier was mit der Hitze und dem Straßenbelag zu tun haben. Als wir den Reifen wechseln wollten ist uns aufgefallen, dass der neue Ersatzreifen platt war. Also sind wir mit dem beschädigten Reifen – Luft war ja noch drauf, nur halt teilweise keine Lauffläche – weiter. Nach zwei Nächten in Rainbow Beach sind wir gestern nach Hervey Bay gefahren. Hier versuchen wir jetzt einen Trip nach Fraser Island zu buchen. Ich bin mal sehr gespannt was die Insel so kann. Habe auf jeden Fall hohe Erwartungen an die unzähligen Süßwasserseen dort. Mal sehen. Ich hoffe der eine oder andere ließt noch meinen Blog. Ansonsten bin ich ja in nem knappen Monat wieder zurück und kann dann live berichten. Cya und bis dann.
Hab mich ja schon länger nicht mehr gemeldet. Liegt daran das wir in den letzten zwei Wochen versucht haben ein bisschen Geld zu verdienen. Leider war das diesmal nicht ganz so einfach. Eigentlich wollten wir in Boonah Oliven pflücken. Doch leider war die Ernte noch nicht ganz so weit und wir wurden nach drei Tagen nach Hause geschickt. Nach einem kurzen Abstecher zum Meer über das WE sind wir dann nach Glasshouse Moutains zum Ananas picken gefahren. Ich glaube ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so eine schwere und beschissene Arbeit gemacht. Nach einer Woche hatten wir genug und sind hoch nach Noosa Heads ans Meer gefahren. Morgen oder Übermorgen geht’s dann weiter die Ostküste hoch gen Norden. Das war jetzt natürlich nur ein kurzer Abriss von dem was ansonsten noch so passiert ist. Leider bin ich nicht so fleißig wie Tina oder Flo und schreibe meinen Blog schon auf dem Laptop vor. Deswegen gibt’s bei mir immer nur eine kurze Zusammenfassung. Wer mehr Infos will muss mal bei den beiden anderen in den Blog schauen. Also bis später dann. Ciao
Nachdem wir nun auch die Teile der Ostküste besucht haben die wir wegen unserer ersten Arbeitssuche ausgelassen hatten geht‘s jetzt wieder nach Norden. Nach Byron haben wir einen kurzen Abstecher nach Nimbin gemacht. Mir kommt es fast so vor das man in ganz Australien dieses kleine Örtchen kennt. Das erste was man, egal von wem, über diesen Ort erzählt bekommt ist: „Da wächst mehr Hanf als andere Pflanzen“. Ich hab zwar nicht eine Hanfpflanze gesehen, aber gerochen hab ich sie ;-). Anschließend wollten wir eigentlich in Twead Heads übernachten. Haben dort aber keinen Campingplatz gefunden und sind so wieder in Burleigh Heads gelandet wo Flo und ich vor einer Woche schon waren. Auch hier haben wir wieder den Strand um die Ecke hin und wieder genutzt. Während eines Strandspaziergangs haben Tina und ich dann glücklicherweise noch ein Bodyboard für Flo gefunden. Der jammert schon seit Tagen rum dass er noch unbedingt so eins braucht.

Ab morgen geht‘s aber wieder ins „Hinterland“ um uns den einen oder anderen Nationalpark anzuschauen. Ich hoffe das wir noch irgendwo nen freien Campingplatz finden da auch hier Ostern gefeiert wird und alle raus zum Campen fahren. Da es das was wir in den letzten Tagen so erlebt
haben nicht umsonst gibt müssen wir auch mal wieder arbeiten. Haben heute einen Job auf einer Farm hier in der Nähe gefunden. Ab nächsten Dienstag heißt es für uns dann wieder „picken“. Diesmal keine Äpfel sondern Oliven, aber da haben Flo und ich ja schon Erfahrung drin.
Da Flo und Tina www.suedstaatlerin.blog.de ja eigentlich schon alles in ihren Blogs Dokumentiert haben werde ich mich etwas kürzer fassen und lediglich noch ein paar Bilder zeigen.
Von unserer Zeit in Brisbane hab ich ja schon im vorherigen Eintrag berichtet. Nachdem wir aus Brisbane losgefahren sind haben wir ein paar wunderbar entspannte Tage in Byron Bay verbracht. Nachdem wir unser neues Zelt so aufgestellt hatten, dass wir morgens direkten Blick auf den Ozean hatten, sind wir dann auch jeden Tag die knappen 100 Meter runter zum Strand um uns das ganze aus der Nähe anzuschauen.
Da man ja nicht den ganzen Tag nur am Strand liegen kann (kann man schon, aber ein bisschen was von der Gegend möchte man dann doch sehen) sind wir auch ein bisschen umher gelaufen. Da ich noch nicht surfen kann, NOCH NICHT, haben wir uns die Jungs angeschaut die zumindest so tun als ob sie es könnten. Und wie es der Zufall so wollte sind auch gleich ein paar Delphine durch das Bild geschwommen.
Bevor es dann wieder Richtung Norden ging haben wir noch einen kurzen Abstecher zum östlichsten Punkt von Australien gemacht. Von hier hatte man einen ziemlich genialen Ausblick über Byron.
Haben es heute endlich gewagt… Wir haben uns ein paar Kängurusteaks gekauft und auf den Grill geschmissen.

Ich muss sagen das Känguru eigentlich gar nicht so schlecht schmeckt.
Das geniale an Hostels sind einfach die Gespräche mit den anderen Backpackern. Doch manchmal sind die Geschichten schon ganz schön bizarr. Die Topstory gestern fand im Outback statt. Da wollte einer an einem Roadhouse (so ne Art Tankstelle mitten im Nirgendwo) von einem abgewrackten Auto ein Fliegengitter abmontieren. Nur ist es wohl so, dass die Aborigines, alles was im Outback so liegen bleibt, als ihr Eigentum ansehen, und etwas allergisch darauf reagieren wenn man sich daran vergreift. Während der Typ also an diesem Fliegengitter rumzerrt, wurde er vom “Tankwart” auf diesen Punkt aufmerksam gemacht. Kurz darauf kamen dann wohl auch ein paar Eingeborene und überall im Roadhouse wurden die Türen zugekettet und die Geldkassen weggeschlossen. Dem Typen ist der Arsch auf Grundeis gegangen, da wohl der eine oder andere Aborigine etwas seltsam drauf ist (besonders wenn Alkohol im Spiel ist). Da der Typ die Geschichte noch erzählen konnte hat er es aber überlebt, und hat wahrscheinlich ein paar Details ausgeschmückt ;-).
Ach ja, da heute die Sonne extrem heiß war hab ich es nicht mehr unter meiner Matte ausgehalten, und die Dreads auf Minimallänge – zumindest vorne – gekürzt. Bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden und es kommt endlich ein bisschen Luft an meinen Kopf ;-).
So, endlich ist es soweit. Nach drei Tagen hab ich es endlich geschafft mich hier selbstständig zu machen. Hab eben schnell ein Restaurant aufgemacht. Hier ein Foto vom Eingangsbereich ;-).

Wir haben uns heute wieder ein Stück weiter in die Stadt hinein gewagt. Neben der Tatsache, dass jeder Dritte an dem man vorbei geht deutsch spricht, sind uns noch grüne Neonsocken in offenen Sandalen aufgefallen. Aber glücklicherweise hat Sydney genug Sehenswürdigkeiten um hiervon abzulenken.
Sind heute Morgen um 6 Uhr in Sydney angekommen. Nach erneutem warten in Warteschlangen und zahlreichen Kontrollen durften wir dann endlich das Terminal verlassen. Nach einer abenteuerlichen Fahrt mit dem Taxi haben wir dann endlich unser Hostel erreicht. Leider war das Zimmer noch besetzt, also noch eine Runde um den Block und erst mal ein zweites Frühstück einwerfen. Um 11 Uhr dann endlich ins Zimmer und erst mal DUSCHEN. Eigentlich freue ich mich immer nur nach Rock am Ring so sehr auf eine Dusche. Anschließend auf der Dachterrasse abhängen und nochmal die Gegend erkunden. Während Flo schon schläft, werde ich gleich noch das eine oder andere Stück Fleisch auf den Grill schmeißen und mich mit den anderen Backpackern unterhalten.
So, dass waren die ersten 11 Stunden Flug. Sind vor ein paar Minuten in Singapur gelandet und dürfen uns ne Stunde die Beine vertreten. Dann nochmal 7 Stunden und es ist geschafft – zumindest der Flug. Hier ist es gerade 19.40 Uhr, und es sieht irgendwie nach schlechtem Wetter aus. Temperatur lässt sich schwer festestelle, da das Terminal natürlich klimatisiert ist.